Bitte lesen und bloggen!
Veröffentlicht in Schweiz Forum 23 Dec 2011, 19:04
Wie auch heute an ca. 50-60 Unternehmen der Schweiz, der Presse und diversen anderen Institutionen versandt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
sicher bin ich ihnen allen aus der Vergangenheit mehr oder weniger bekannt.
Sollten sie einmal einige Minuten der Musse zur Verfügung haben lege ich ihnen nahe sich das folgende einmal aufmerksam und bis zum Ende durchzulesen.
Lassen sie sich nicht die Anektode am Ende ent- sondern auch auf der Zunge zergehen!
Am heutigem Tage fand am Zivilgericht in Burgdorf unter der Geschäftsnummer CIV 11 2200 SOB und unter der Leitung des Gerichtspräsidenten Bählers nebst zwei Beisitzern eine Verhandlung zwischen der Firma `Human Personal` Zürich (Kläger) gegen mich Guido Budack statt. Gegenstand der Verhandlung war der folgende Sachverhalt:
Im Monat März diesen Jahres war ich kurzzeitig arbeitslos und bemühte mich neben diversen Bewerbungen per Email an mir bereits aus der Vergangenheit bekannten Firmen u.a. auch über das RAV bei der Firma `Human Personal` in Zürich um Arbeit.
An einem Donnerstag Nachmittag erhielt ich von einem Herrn Yves Dietrich (ein Personalvermittler der Firma HP) einen Telefonanruf in dem er mir zum kommendem Montag Arbeit bei einer Firma in Bern anbot.
Ich teilte dem Personalvermittler bereits während seines Anrufes mit, dass ich im vergangenem Jahr 2010 bereits in Bern gearbeitet hätte und diese Arbeitsstelle nach kurzer Zeit wieder aufgeben musste da die Verkehrslage um Bern mit ihren vielen Baustellen einen zu langen Anfahrtsweg darstellte. Herr Dietrich, sichtlich daran interesssiert mich zu vermitteln, wiegelte ab und versicherte mir das sich die Verkehrslage gebessert und ich nicht mehr mit solch langen, mir bereits bekannten Anfahrtswegen zu rechnen habe.
Daraufhin willigte ich ein und erklärte mich bereit am kommendem Montag endlich eine neue Arbeit bei der Firma Bären Haustechnik in Bern zu beginnen.
Am folgendem Tag bereits erhielt ich mit der Post überrascht den Arbeitsvertrag zugestellt. ??
Erleichtert bald wieder arbeiten zu können unterzeichnete ich den Vertrag und sandte ihn an die Firma Human Personal in Zürich zurück ohne jemals die Geschäftsräume der Firma Human Personal in der Franklinstrasse betreteten oder mit einem der dort tätigen Personen ein persönliches Gespräch geführt zu haben.
Geschweige denn das meine Eignung in irgend einer Art und Weise festgestellt wurde.
Am besagtem Montag morgen machte ich mich sodann leider rund (nach meinen Wegzeitberechnungen zufolge) 10 Minuten zu spät auf den Weg zur Firma Bären Haustechnik in Wabern.
In Wabern (also nicht in Bern) angekommen musste ich feststellen das die örtliche Lage des Firmensitzes der Firma Bären so versteckt liegt und so viele zu überfahrende Ampeln einschliesst das der Fahrtweg nicht wie angenommen 45 min bis ca. 1 Std. sondern erheblich mehr, ohne die Berücksichtigung von Staus auf der Autobahn usw., bedeuten würde.
Als ich dann ca. (nach meinen Berechnungen) 45 Minuten zu spät die Eingangstür der Firma Bären betrat musste ich feststellen das ich auch noch die Umstellung der Winter- auf die Sommerzeit, die am Vortage stattfand, verpasst hatte und ärgerte mich sehr.
Ich stellte mich (wie später auch die als Zeugen geladenenen sehr langjährigen Mitarbeiter/ Projektleiter/ Geschäftsführer der Firma Bären bestätigten und sogar vor Gericht bekräftigten) sehr freundlich vor und entschuldigte mich mehrmals und ausdrücklich für die Verspätung.
Ich erklärte Herrn Ambühl resp. Herrn Lehmann der Firma Bären Haustechnik gegenüber das es mir sehr Leid tue, ich aber unter den gegebenen Umständen leider nicht die Arbeit bei ihnen aufnehmen könnte, da die Verkehrslage auf den Autobahnen um Bern, die versteckte Lage des Betriebes und die hohe Anzahl an zu überwindenenen Ampeln für mich einen Arbeitstag von rund 13,5 Std. (Arbeits- und Pausenzeit sowie Fahrtzeiten) bedeuten würde.
Herr Ambühl, sichtlich `unterkühlt`, zeigte letztendlich aber Verständnis für meine Situation auch auf die Andeutung hin das ich eine (meiner Meinung nach) 2- tägigen Kündigungsfrist einzuhalten hätte. Im Einvernehmen (meiner Meinung nach) kam es somit nicht zu einer Arbeitsaufnahme meiner Person bei der Firma Bären Haustechnik in Wabern.
Aber es kommt noch viel viel besser bitte weiterlesen!
Die fettärschige, hässliche aber perfekt schweizerdeutsch sprechende Angestellte und `Backoffice- Mitarbeiterin` der (so gesagt `noch im Aufbau befindlichen`) Firma Human Personal liess bei Gericht (und in der zuvor bereits stattfindenen Schiedsverhandlung wo sie sich sogar anmasste den Vorsitzenden und die bereits im Rentenalter befindlichen, furztrockenen Beisitzerinnen zu dutzen) mehrfach verlauten das ihrer Firma `ein Imageschaden` entstanden sei.
Angeblich hätte die Firma Bären Haustechnik nach meinem Auftreten in ihrem Hause von jeder weiteren Zusammenarbeit abgesehen und keine weiteren Kanditaten der Firma Human Personal für eventuell zu besetzende, temporäre Stellen mehr berücksichtigt.
Leider entsprach das nicht der Wahrheit was die beiden geladenen Zeugen zu Tage brachten.
Besser noch, hat die Firma Human Personal,die weiter unten bezifferten Forderungen an mich, mit einer Lohanabrechnung zu untermauern gesucht, die von einem, nach meinem Abgang (oder aber bereits zuvor- dieses entzieht sich meiner Kenntnis) bei der Firma Bären in Wabern dort tätigen temporären Mitarbeiter der Firma Human Personal stammten.
Alles nicht Grund genug für das Gericht meinen völlig wahrheitsgemässen Angaben zu folgen.
Das Gericht entschied das ich 4700 SF Schadensersatz nebst 1000 SF Pauschalersatz für sog. `Umtriebe` zu zahlen habe.
Viel besser empfinde ich aber noch das folgende:
Da ich im September rund 2 Wochen bei meiner Lebensgefährtin und zukünftigen Frau in Asien verbrachte war eine Gerichtsurkundenzustellung die das Laden zu dem Gerichtstermin in dieser Sache darstellte nich zustellbar bzw. wurde von mir nicht bei der Post abgeholt.
Nach meiner Rückkehr aus Asien nach den besagten 14 Tagen klebte an meinem Briefkasten vor der Haustüre und weithin sichtbar resp. an einer vielbefahrenen Strasse ( Bützbbergstrasse in Langenthal) ein Zettel, auf dem in riesigen Lettern zu lesen war `Polizeipräsident Langenthal sowie Guido Budack`.
Auf Anfrage bei der entsprechenden Behörde (ich zeigte mich wie immer diszipliniert und freundlich aber hart in der Sache) wiegelte man nur ab und selbst eine höhere Stelle liess verlauten das die Polizei zu solchen Massnahmen greift wenn `Personen gesucht werden`.
Ich persönlich frage mich nur `ob die die Einschläge noch hören` bzw. gesuchte Personen (angenommen per Haftbefehl) sich von solch illegalen Methoden beeindrucken lassen!
Ich vermag nicht zu sagen ob es vielleicht auch an meinen vielen und vom Gerichtspräsidenten Bähler häufig kritisch beäugten Tattoowierungen oder aber an der in meinen Bewerbungsunterlagen befindlichen Kopfablichtung lag, bei der ich mit dicken Goldketten protze, das das Gericht entschieden hat wie es entschied.
Wölfe werden in der Schneewüste übrigens gejagt indem man einen blutgetränken, rasiermesserscharfen Dolch ins Eis rammt damit sie sich daran zu Tode lecken…
Fazit: der einzige dem hier einen Schaden entstanden ist bin ich- mir sind erhebliche Kosten und tagelange Arbeitsausfälle zu Buche geschlagen. Ich bereue zu tiefst mich alleine schon in die Gesellschaft solcher völlig weltfremden Personen (auch wenn sie prädikatsexaminiert sind) begeben zu müssen, verzichte aber auf weitere Kondolenzen.
Ich bin bisher schuldenfrei, nicht vorbestraft und gehe einen korrekten, geradliniegen Lebensweg.
Ich danke für ihre Aufmerksamkeit und bitte die seriösen Unternehmen bzw. die Personen unter ihnen die dieses lesen sich einmal erste Gedanken darüber zu machen was es bedeutet jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen um einer redlichen Arbeit nachzugehen!
Mit freundlichen Grüssen
Guido Budack